ArtAfOryx
 
Einflüsse von Ornette Coleman, Gospeltradition à la »Sometimes I feel like a motherless child«, Wayne Shorters »JuJu« als roter Faden in einem ArtAfOryx-Konzert, John Coltranes endloses Suchen nach musikalischer Erlösung - es gibt wenige Bands im Jazzbereich, die diese Fülle an traditioneller Einflussnahme für sich positiv umdeuten können, die über diese scheinbar übermächtigen Vorbilder hinweg, durch sie hindurch oder mit ihnen zusammen, ihr eigenes, ganz spezifisches Bandkonzept erarbeiten können. Die Musiker von ArtAfOryx beweisen souverän, dass es geht. Was diese Band ausmacht, ist die Freiheit, die jeder einzelne Musiker genießen kann, und gleichzeitig der starke Wille, einen gemeinsamen Klang zu formen. Es wird gesungen, geschrien und getanzt auf der Bühne. Die Palette der Ausdrucksformen ist groß.

Christoph Titz - tp
Frank Sackenheim - ts
Thomas Büchel - guit
Willem van Dijk - b
Jonas Burgwinkel - dr

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